Ein virtueller Server ist im Prinzip das Zwischenstück zwischen einem shared Server und einem managed Server. Wem ein dedizierter Server zu teuer ist, aber dennoch ordentliche Anforderungen an sein System stellt, der findet im virtuellen Server seinen besten Freund. Im Gegensatz zu einem günstige Webspace Paket bietet ein virtueller Server viel mehr Leistung und mehr Freiheiten.

Und was ist jetzt genau ein virtueller Server?

Im Prinzip ein managed Server (der ja für eine Person gedacht ist), der so aufgeteilt wird, dass ihn mehrere nutzen können. Dabei “treffen” die einzelnen Clienten niemals aufeinander, man kann also in seiner Ecke des Servers machen was man möchte. Jetzt kommt sicher die Frage auf: “Hä? War das nicht der Grund warum ich vom Shared Server wegwollte, damit ich die Ressourcen nicht teilen muss?”. Das ist natürlich korrekt. Aber ein virtueller Server “teilt” nicht einfach nur die vorhandenen Ressourcen, sondern garantiert sie, hat also ein Client auf dem virtuellen Server ein performance-fressendes Script am laufen, dann geht nur seine Ecke in die Knie, die restlichen Clienten werden davon nicht betroffen. Ausserdem wird der virtual Server nicht mit vielen anderen geteilt, es ist also ein Mittelmaß zwischen einem shared Server und einem managed Server.

Wer sollte sich für einen virtual Server entscheiden?

Kurze Antwort: Jeder dem die Leistung eines shared Servers zu gering sind und dem ein managed Server zu teuer ist. Soweit die Kurzform. In der Regel würde ich jedem, der viele Projekte geplant hat (viele Blogs und andere Website-Typen) den Einsatz eines virtuellen Servers empfehlen, man kann später immernoch auf einen managed Server umziehen.

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