Ein Root Server ist das größte, was sich ein Webmaster anschaffen kann. Hierbei handelt es sich um einen Server, auf den der Webmaster Root-Zugriffe hat, er kann also alles ändern, anpassen und beeinflußen, wie er möchte. Es ist quasi wie der eigene PC, den man zuhause rumstehen hat, auf dem man auch alle Programme installieren kann, die Festplatte bis zum überlaufen füllen kann. Und hier kommt auch der entscheidende Unterschied zu Shared oder Managed Servern: Beim Root Server ist man selbst dafür verantwortlich, dass Hacker nicht über Sicherheitslücken ins System kommen, man muss selbst immer die neuesten Updates installieren und Lücken fixen.
Root Server - volle Kontrolle bei voller Gefahr
Bei einem managed Server redet einem der Hoster oftmal rein, wenn man nun ein neues Modul installiert haben möchte. Der Root Server hingegen läuft uneingeschränkt, man kann ihn mit soviel Software zumüllen, wie es einem beliebt. Diese Anforderung verlangen aber auch eher technisch-versierte oder interessierte Webmaster, die sich gleichzeitig auch mit den Schutzmaßnahmen auskennen. Bei einem Root Server muss man sich ständig auf dem laufenden halten, welche Lücken sind für meine verwendeten Softwarepakete vorhanden, wie kann ich sie beheben, was muss ich sperren um “sicher” zu sein?
Man sollte die Gefahr eines Root-Servers nicht unterschätzen, ist das System aufgrund von Lücken offen, kann sich ein Hacker zutritt verschaffen und alles nach belieben ändern, sei es das Löschen der Scripte, das Aufspielen von Hintertüren oder das vollmüllen der Festplatte. Für Anfänger mit hohem Leistungsanspruch ist daher eher ein managed Server, bzw. ein dedicated Server zu empfehlen.


Webhosting Reseller werden | Webhosting Blog responded on 09 Sep 2007 at 15:28 #
[…] Root Server […]
Managed Server - Unteraccounts nur für Kunden | Webhosting Blog responded on 23 Sep 2007 at 18:55 #
[…] auch noch rüber) und für die Zukunft bin ich schlauer. Also Leute, richtet auf eurem managed oder Root Server nur Unteraccounts ein, wenn die auch für eure Kunden gedacht […]