Archive for September, 2007

Webhosting testen - wer kauft schon die Katze im Sack

Wenn du ein Auto kaufst, machst du ein paar Probefahrten, wenn du ein Notebook kaufst, testest du es erstmal im Geschäft, wenn du ein Webspace Paket haben willst, kaufst du die Katze im Sack. Ist das korrekt? Ich finde nicht! Wenn ich schon dazu gezwungen werde, ein Paket für ein Jahr zu mieten, dann möchte ich doch bitte erstmal wissen was ich da bekomme, nicht das ich Geld zum Fenster rauswerfe. Leider bieten die wenigsten Webhoster eine Testmöglichkeit an. Alternativ kann man sich durch Erfahrungsberichte in Foren kämpfen oder direkt selbst nachfragen, ob dieses oder jenes Feature funktioniert. Im Idealfall stellt der Hoster mir einen Testzugang zur Verfügung, dort lade ich dann meine Software hoch und teste ob sie im Normalbetrieb läuft.

Falls du auch nicht die Katze im Sack kaufen möchtest, findest du hier ein paar Webhoster bei denen du dann erstmal testen und dich dann entscheiden kannst, ob du ein Webhosting Paket mietest oder eben nicht:

Webhosting admin 30 Sep 2007 3 Kommentare

Wieviel Webspace braucht man?

Kurze Antwort: Bei einem kostenlose Webhoster ist es toll wenn man schon 10 MB bekommt, wer allerdings für seinen Webspace bezahlt, sollte kein Webspace Angebot unter 100 MB (Megabyte) akzeptieren.

Wieviel Webspace man braucht

Im Prinzip ist die Menge, die man benötigt, immer abhängig von dem was man auf seinem Webspace hochladen möchte. Als Beispiel: Eine .html-Datei verbraucht nur wenige Kilobyte (1024 Kilobyte = 1 Megabyte). Läd man auf seinen Webspace also nur HTML-Dateien, wird man nicht viel Webspace brauchen (3-5 Megabyte dürften reichen). Sobald aber Bilder ins Spiel kommen, muss man rechnen. Ein Bild verbraucht viel mehr Speicherplatz als eine einfache HTML-Datei. So kann die Größe eines Bildes bei 3 Kilobyte anfangen, aber bis zu 2000 Kilobyte groß werden, dass entspricht dann 2 MB. Hat man nur ein Bild und sonst viele HTML-Dateien, braucht man ebenfalls nicht viel Speicherplatz, lediglich ein paar Megabyte. Hat man allerdings eine ganze Bildergallerie, sollte man schon in die Richtung 100 Megabyte gehen, damit alle Bilder auf dem Webspace ihren Platz finden.

Noch größer als Bilder sind gepackte Dateien und Videos. Videos verbrauchen häufig 60 Megabyte und bis zu mehreren hundert Megabyte. Um Videos auf seinen Webspace zu laden, braucht man also bei weitem mehr als 100 Megabyte. Bevor man sich aber ein teures Webhosting Paket zulegt, würde ich eher empfehlen die Videos bei Youtube hochzuladen und allen Besuchern der eigenen Webseite die Videos darüber zugänglich zu machen.

Webspace ist nicht alles

Neben Webspace braucht ihr auch Traffic. Traffic bedeutet, wenn ein Besucher auf eure Webseite kommt und sich dort ein Bild anschaut (das Bild ist 30 kilobyte groß), dann verbraucht er etwas von eurem Traffic (den Traffic kauft ihr automatisch beim mieten des Webspace mit). Wieviel ihr braucht ist einfach auszurechnen: Alles was der Benutzer sieht (also alle Bilder), deren Dateigrößen werden zusammengerechnet. Ruft er also eure Startseite auf (meist ist das die Datei index.html), und auf dieser Seite sind 4 Bilder zu sehen (alle 30 Kilobyte groß), dann verbraucht er die Größe der index.html (sagen wir mal 3 Kilobyte, HTML-Dateien sind schließlich klein) + die 120 Kilobyte der 4 Bilder (wenn man sie zusammenrechnet). Also verbraucht dieser Benutzer 123 Kilobyte des Traffics den man zur Verfügung hat. Schauen sich also 5 Besucher nur die Startseite eurer Webseite an, verbrauchen sie zusammen: 5 * 123 Kilobyte = 615 Kilobyte.

Ihr solltet also beim mieten eures Webspacepakets nicht nur darauf achten wieviel Webspace ihr erhaltet, sondern auch wieviel Traffic euch zur Verfügung stehen. Eine einfache Faustregel lautet: Der Traffic muss 30 mal mehr sein als der Webspace, bekommt ihr also 100 Megabyte Webspace, sollten euch mindestens 3000 Megabyte (oder 3 Gigabyte) Webspace zur Verfügung stehen. Einen guten Webhoster erkennt ihr daran, dass ihr 50 mal mehr Traffic als Webspace bekommt, also in diesem Rechenbeispiel wären das dann 5000 Megabyte (oder 5 Gigabyte).

Schreibt mir einen Kommentar falls ihr noch Fragen dazu habt, wieviel Webspace man braucht.

Webspace admin 29 Sep 2007 1 Kommentar

Kostenlose und kostenpflichtige Webhosting Pakete im Vergleich

Kostenlose Webhosting Pakete
Viele Vorteile fallen mir dazu nicht ein, natürlich sind sie kostenlos, dass heißt man spart monatlich schonmal ein paar Euro, andererseits haben die Anbieter von diesem Webspace meist auch direkt Software-Systeme die man zusätzlich kostenlos nutzen kann. Dies können dann Gästebücher, einfache Blogsysteme, kleine Content Management Systeme oder Foren sein. Der Webhoster, der seinen Webspace kostenlos anbietet, finanziert sich meist über Werbeeinblendungen auf der Webseite.

Kostenpflichtige Webhosting Pakete
Wem es die paar Euro pro Monat für ein eigenes Webspace Paket wert sind, der hat gegenüber dem kostenlosen Anbieter einige Vorteile:

  • Eigene Domain - eine eigene Domain macht die Website identifizierbar und seriös. Wenn man zum Beispiel als Freiberufler seine Dienste über seine Webseite anbieten möchte, dann macht es sich besser wenn die Domain folgendermaßen heißt: “www.max-meier-headhunter.de” als wenn sie heißt: “www.max-meier-headhunter.he.funpic.de”
  • (fast) alles möglich - man ist nicht eingeschränkt was man alles hochläd oder welche Software man installiert. Während beim kostenlosen Webspace meist nur die Software des Anbieters aktiviert werden darf, darf man auf dem eigenen Webspace alles installieren. Nicht alles, aber zumindest fast alles. So darf das Content Management System Typo3 nicht auf einem kleinen Webhosting Paket installiert werden, weil es einfach zuviele Ressourcen frisst, für Anfänger ist diese Software aber zuwieso zu mächtig.
  • Leichter Upgrade - hat man sehr viele Besucher, muss man oft anbauen und in ein größeres Hostingpaket wechseln. Viele Freehoster bieten diese Möglichkeit des Upgrades zwar auch an, doch bei einem kostenpflichtigen Webhoster ist die Auswahl viel größer und der Ablauf leichter
  • Mehr Speed - die Seiten laden schneller da man mit weniger Leuten auf einem Server ist. Der Freehoster bietet seinen Speicherplatz kostenlos an, meist tummelt man sich dann aber mit mehreren tausend anderen auf ein und demselben Server, das geht natürlich an die Performance und die eigene Seite wird langsamer. Bei einem kostenpflichtigen Hoster hat man oft eine Garantie das maximal 1000 andere auf dem gleichen Server liegen (umso weniger, desto besser)
  • Backups - über Backups macht man sich in der Startphase meist keine Gedanken, wenn man dann aber erstmal ein starkes Forum mit mehreren hundert oder gar tausend registrierten Besuchern hat, dann sollte man sein Ergebnis mal absichern. Freehoster bieten nur selten ein Backup-Feature, weil dadurch der Benutzer die Möglichkeit hat, mit seiner etablierten Webseite auf einen richtigen Webhoster umzusteigen und dadurch gehen dem Freehoster die Werbeeinnahmen flöten.
  • Werbfrei - wer zahlt, kauft sich zugleich auch die Werbefreiheit seiner Website ein
  • Geld verdienen - wenn man regelmäßige Besucher hat, kann man durch die Schaltung von Werbung sogar seine monatlichen Hostingkosten wieder reinholen, ein Freehoster möchte selber Werbung schalten und daher besteht dort nicht die Möglichkeit
  • Besitzrecht der Daten - ein Freehoster kann seinen Dienst von einem auf den anderen Tag abschalten (ist meist in den AGB vermerkt über die man bei der Registrierung nur drüberfliegt), dann sind alle Daten weg. Ein kostenpflichtiger Webhoster garantiert in der Regel für die Daten, sollte es also soweit kommen, dass der Webhoster pleite geht, hat man meist zumindest noch eine Frist von einem Monat seine Daten auf die eigene Festplatte zu ziehen und sich dann einen anderen Hoster zu suchen.

Wem noch weitere Vorteile einfallen kann sie uns in den Kommentaren mitteilen :)

Webhosting admin 28 Sep 2007 1 Kommentar

Webhosting - versteckte Kosten

So ein Werbebanner sieht ja immer toll aus: “Webhosting für nur x Euro im Monat, mit xxxx MB Webspace und xxxx MB Traffic“. Das Problem an diesen Bannern sind die versteckten Hosting-Kosten, die man über diese kleine Fläche natürlich nicht kommunizieren kann/will.

Was sind versteckte Webhosting Kosten?

Da wäre als erstmal die Einrichtungsgebühr, die muss bei der Einrichtung eines Webhosting Pakets nämlich in der Regel zahlen, so wird verhindert, dass dem Provider Kosten entstehen, wenn ein Kunde nur mal das Webspace Paket für einen kurzen Zeitraum “angeschnuppert” hat. Die Einrichtungsgebühr wird in der Regel erst auf der Übersichtsseite kommuniziert, meist unter den dicken Features die jedem ins Augespringen, gerne auch in grauer Schrift auf weißem Grund ;)

Hinzu kommt dann noch die 12 Monate Mindestlaufzeit, dass sind zwar weniger versteckte Kosten im eigentlichen Sinne, aber da in der Regel mit den monatlichen Kosten geworben wird, man dann aber beim Abschluss eines Webhosting Pakets direkt 12 Monate zahlt, sollte man dies schon mit einkalkulieren.

Wenn man dann noch ein Trafficburner ist, also viele Besucher hat, die viel runterladen von der Seite (oder wie auch immer Traffic verheizen), kann man pro weiterem MB, den man nicht im Paket inbegriffen hat, drauf zahlen. Das kommt nur sehr selten vor, doch wenn, dann kann es teuer werden, vorallem wenn der Webhoster einen nicht auf das überschrittene Limit hinweist. Sicherheitshalber kann man auf ein Webhosting Paket zurückgreifen, welches eine Traffic Flatrate anbietet. Mit einer Traffic Flatrate ist man monatlich unbegrenzt, rein theoretisch können dann soviele Besucher auf der Seite “aktiv” sein, wie Serverkapazitäten zur Verfügung stehen (unlimited Traffic bringt nämlich nichts, wenn plötzlich der Server verraucht).

Ich will hier keineswegs den Providern von Webspace was vorwerfen, ich würde es nicht anders machen. Man muss den Benutzer auf diese zusätzlichen Webhosting Kosten hinweisen. Um sich rechtlich abzusichern braucht man dafür aber einen typisch langen Text, der niet- und nagelfest, rechtlich einwandfrei und meist gähnend langweilig ist. Soll man diesem Text jetzt eine Schriftgröße von 30 geben? Keinesfalls, zumal er so langweilig ist, den möchte man garnicht sehen. Aber ich möchte gerade Anfänger auf diese “versteckten” Webhosting Kosten hinweisen, damit beim Abschluß des ersten Pakets keine unliebsamen Überraschungen entstehen.

Webhosting admin 27 Sep 2007 Keine Kommentare

Managed Server - Unteraccounts nur für Kunden

Auf meinem Managed Server war heute großes umstellen angesagt: Ich musste ca. 10.000 Dateien auf meinen Rechner übertragen und dann zurück auf den Server (gäbe sicherlich auch eine intelligentere Möglichkeit die Daten vom Managed Server hin- und herzutransferieren, aber dies was mir die leichteste). Das musste ich zwar nicht manuell machen, aber trotzdem hat das seine Zeit in Anspruch genommen. Umso lustiger war, als beim Upload auf den managed Server, plötzlich die Verbindung abbrach und ich alles nochmal von vorne hochladen musste.

Grund der Umstellung war, dass ich bislang neue Domains als Unteraccount eingerichtet hatte. Nun musste ich auf einer vorhandenen Domain dem Root-Verzeichnis andere Besitzrechte geben, dies war aber nicht möglich, da ich das Root-Verzeichnis nicht erreichen konnte (in Konsolen-Sachen bin ich garnicht fit, darüber hätte es wahrscheinlich auch so funktioniert). Mein Fehler war, meine eigenen Domains als Unteraccount einzurichten, dabei hätte ich sie einfach als Ordner im Root-Verzeichnis des Servers ablegen können und dann im KAS auf das Verzeichnis verlinken. Nunja, nach mehreren Stunden hin und her war dann alles soweit umgestellt und eingerichtet (Datenbanken mussten auch noch rüber) und für die Zukunft bin ich schlauer. Also Leute, richtet auf eurem managed oder Root Server nur Unteraccounts ein, wenn die auch für eure Kunden gedacht sind! :)

Server admin 23 Sep 2007 Keine Kommentare

Geringere Hosting Kosten - Server untervermieten

Viele Webmaster schrecken erstmal vor dem eigenen Server Hosting zurück, da die Kosten doch reichlich über denen eines einfachen Webspace-Pakets liegen. Dabei gibt es für die unterschiedlichsten Hosting Varianten, die unterschiedlichsten Möglichkeiten, die Anfangs hohen Kosten schnell wieder reinzuholen und sogar einen kleinen Gewinn rauszuschlagen. Hierbei kommt es natürlich immer auf den Typ des Server Hosting an:

  • root server hosting - dies ist wohl die üblichste Variante, man untervermietet einen Bereich seines Servers und kann soviele Mieter aufnehmen, wie Platz und Ressourcen zur Verfügung stehen. Leider muss man sich auch um die Sicherheit des Servers kümmern und seinen “Mietern” auch Software und Module installieren.
  • streaming server hosting - ist meist gekoppelt mit einer Website. Man ermöglicht den Benutzern Video- oder Audiodateien hochzuladen, die sich andere Benutzer dann anschauen können; siehe Youtube.com
  • sql server hosting - viele Gratis Webspace Anbieter bieten ihren Benutzern keine Datenbank an. Doch die Datenbank muss garnicht beim gratis Webhoster liegen, sondern kann auch auf einem eigenen SQL Server liegen. So kann man einen Server einrichten, bei dem sich jeder Benutzer für eine kleine monatliche Gebühr eine SQL-Datenbank einrichten kann.
  • cs server hosting - einen counterstrike Server zu refinanzieren geht eigentlich nur mittels Werbung. Nahezu kein Spieler würde eine Gebühr für das Spielen auf einem Server bezahlen, allerdings kann ein Clan die Kosten des Servers auf die Clanmitglieder aufteilen.
  • game server hosting - Game Server im allgemeinen lassen sich, genau wie ein Counterstrike Server, nur mittels Werbung refinanzieren. Profitabel ist das höchstens bei Spielen die wirklich bekannt und verbreitet sind, bei welchen sich auch genügend Sponsoren finden lassen (CS, Battlefield)
  • managed / dedicated server hosting - im Gegensatz zum Root Server Hosting muss man sich bei einem dedicated Server keine Gedanken über Sicherheitslücken oder dergleichen machen, dass übernimmt der Webhoster. Man selbst kann sich dann darauf konzentrieren, für neue Mitglieder die Accounts anzulegen und Support zu liefern.
  • media server hosting - im Prinzip das gleiche wie beim Streaming Server Hosting nur das man sich hier nicht so festlegt. Beim Streaming geht man eher von multimedia-Inhalten aus, beim Media Server kann alles gehostet werden. Einfaches Beispiel wäre hier zum Beispiel Rapidshare, welche sich über Werbung und/oder über Benutzeraccounts refinanzieren.

Server admin 22 Sep 2007 Keine Kommentare

Counter Strike Server

Wer gerne mit anderen Counterstrike spielt, sich aber über die langsamen/falsch justierten oder überfüllten Server aufregt, der sollte in Erwähnung ziehen, einen eigenen Counter Strike Server zu mieten. Nicht nur das man selbst entscheiden kann, welche Map oder Spielmodi auf dem Counterstrike dedicated Server gespielt werden, man kann auch entscheiden welcher seiner Freunde immer einen reservierten Zugang hat und vieles mehr.

Counterstrike Server für einen Clan

Ein eigener Server ist gerade für einen Clan sehr interessant. Erstens kann man die monatlichen Kosten des Server auf die Mitglieder des Clans aufteilen, das wird dann rund 5 Euro pro Mitglied kosten, natürlich abhängig von der Mitgliederanzahl und der Leistung des Servers. Zweitens hat der Clan so ständig die Möglichkeit zu trainieren und kann sich in der Counterstrike Community festigen (wir haben einen eigenen Server, wir meinen es ernst). Drittens läßt sich der Server teilweise refinanzieren, entweder der Sponsor zahlt den Server generell, oder aber man wirbt auf dem Counter Strike source clan server sobald das Spiel startet. Dafür ist natürlich die Sponsorsuche unabdingbar, aber man kann meist die Sponsoren anschreiben und ihnen die Besucherdaten des Servers zuschicken, bei vielen Besuchern, meist auch mehr Geld.

Aber auch ohne eigenen Clan kann man einen Counterstrike Server mieten, Sponsoren findet man in der Regel immer, man sollte nur darauf achten, dass die Laufzeit nicht zu lange ist, so dass man den Server auch kündigen kann, wenn man zum Beispiel kein Interesse mehr am Spiel hat.

Counter Strike Source Game Server selber hosten

Wem die Miete für einen eigenen Server zu teuer ist, der kann auch seinen eigenen Heimrechner als Counterstrike Source Server umfunktionieren. Dazu braucht der eigene Rechner eine gute CPU und einiges an Ram, die Grafikkarte sowie die Festplatte sind dafür nicht wichtig, für das eigene Spiel sollte die Grafikkarte aber natürlich nicht zu schlecht sein. Es gibt mehrere Möglichkeiten einen eigenen Counter Strike dedicated Server zu installieren, wie es genau geht könnt ihr in diesem Artikel nachlesen: Eigenen Counter-Strike Server starten

Wem das zu umständlich ist und wer nicht mindestens über eine T1-Leitung verfügt, der sollte sich mal hier nach einem Counterstrike Server umschauen:

Server admin 21 Sep 2007 Keine Kommentare

Webspace oder Server, groß oder klein? Wann wähle ich was?

Ich möchte hier konkrete Beispiele nennen, in welchem Fall man sich für welchen Typ an Webspace entscheidet. Wann reicht ein Shared Server, wann brauche ich einen managed oder gar einen Root Server und brauche ich vielleicht doch eher einen virtuellen Server? Hier die Liste:

Einsatzbereiche für einen shared Server

  • Ich möchte einen Blog über mich, meine Familie, meine Freunde oder mein Hobby starten
  • Ich möchte einen Blog starten mit dem Ziel, Geld über Google Adsense, Affiliate Produkte oder Linkverkauf zu generieren
  • Ich möchte ein kostenloses PHP-Forum führen, indem ich über die Themen XYZ schreibe - betreibt man das Thema als Hobby ist ein shared Server sicher die richtige Wahl, betreibt man das Thema hauptberuflich, hat viel Praxiserfahrung und das Ziel in kurzer Zeit ein stark-besuchtes Forum aufzubauen, kann sich der Einsatz eines virtuellen Servers lohnen.
  • Ich möchte ein kleines, kostenloses Content Management System (Typo ist in der Regel zu groß für einen shared Server) installieren und eine Website damit betreiben

Einsatzbereiche für einen Virtuellen Server

  • Ich möchte das Content Management System Typo installieren und eine Website damit entwickeln - Typo verbraucht aufgrund seiner enormen Leistungsfähigkeit viele Ressourcen und auf den meisten Shared Servern läufts meist nicht so gut, bzw. wird auch nicht gerne von den Webhostern gesehen (manche verbieten den Einsatz sogar).
  • Ich habe ein großes Projekt geplant, eine Community/ ein Netzwerk an Menschen / sowas wie StudiVZ, Xing oder wer-kennt-wen.de. Nun bin ich mir aber nicht sicher wie ich zu dem Projekt in 3 Monaten stehe und wie gut es sich entwickelt / wie motiviert ich bin - sollten sie eine große Website planen, eine Community Site, dies aber neben dem Beruf machen, also nicht 100% dahinterstehen, sollten sie sich für einen virtuellen Server entscheiden und bei Erfolg auf einen managed Server umsteigen.
  • Jeder der mehrere Projekte plant und weiß, diese auch auf Dauer zu führen, bzw ein ständiges Wachstum erwartet (nicht erhofft!)

Einsatzbereiche für einen Managed Server

  • Für alle die eine sehr ressourcen-fressende Anwendung laufen lassen möchten
  • Wer voraussieht, dass seine Website in den nächsten Wochen und Monaten einen unglaublichen Besucherzuwachs hat
  • Für Webhosting Reseller die den Server untervermieten an andere

Einsatzbereiche für einen Root Server

  • Für alle die vollkommene Kontrolle über den Server habenwollen
  • Für alle die keine Kosten für das Hinzufügen neuer Module/Software berechnet haben möchten
  • Für alle die viel Ahnung mit der Materie “Server” haben
  • Für alle die wirklich viel Ahnung in der Materie “Server absichern” haben, sollte man mal ein Update verpassen und eine Sicherheitslücke nicht fixen, hat man die Tür angelweit offen für Hacker und gefährdet somit seine, auf dem Root Server gehosteten, Anwendungen.

Bei dieser Liste gilt: Im Zweifelsfalle immer das “kleinere” Paket wählen, denn nach oben sich zu vergrößern ist bei Webspace Paketen immer leichter als nach unten zu verkleinern.

Sollte ich ein Gebiet/ ein Szenario vergessen haben, schreibt mir einfach einen Kommentar, ich füge ihn dann noch hinzu.

Server admin 20 Sep 2007 Keine Kommentare

Virtueller Server - Balanceakt zwischen shared und managed Server

Ein virtueller Server ist im Prinzip das Zwischenstück zwischen einem shared Server und einem managed Server. Wem ein dedizierter Server zu teuer ist, aber dennoch ordentliche Anforderungen an sein System stellt, der findet im virtuellen Server seinen besten Freund. Im Gegensatz zu einem günstige Webspace Paket bietet ein virtueller Server viel mehr Leistung und mehr Freiheiten.

Und was ist jetzt genau ein virtueller Server?

Im Prinzip ein managed Server (der ja für eine Person gedacht ist), der so aufgeteilt wird, dass ihn mehrere nutzen können. Dabei “treffen” die einzelnen Clienten niemals aufeinander, man kann also in seiner Ecke des Servers machen was man möchte. Jetzt kommt sicher die Frage auf: “Hä? War das nicht der Grund warum ich vom Shared Server wegwollte, damit ich die Ressourcen nicht teilen muss?”. Das ist natürlich korrekt. Aber ein virtueller Server “teilt” nicht einfach nur die vorhandenen Ressourcen, sondern garantiert sie, hat also ein Client auf dem virtuellen Server ein performance-fressendes Script am laufen, dann geht nur seine Ecke in die Knie, die restlichen Clienten werden davon nicht betroffen. Ausserdem wird der virtual Server nicht mit vielen anderen geteilt, es ist also ein Mittelmaß zwischen einem shared Server und einem managed Server.

Wer sollte sich für einen virtual Server entscheiden?

Kurze Antwort: Jeder dem die Leistung eines shared Servers zu gering sind und dem ein managed Server zu teuer ist. Soweit die Kurzform. In der Regel würde ich jedem, der viele Projekte geplant hat (viele Blogs und andere Website-Typen) den Einsatz eines virtuellen Servers empfehlen, man kann später immernoch auf einen managed Server umziehen.

Server admin 20 Sep 2007 1 Kommentar

Sind günstige Server ausreichend

Der Vorteil eines eigenen Servers gegenüber eines Shared Servers liegt darin begründet, dass man mehr Ressourcen zur Verfügung hat. Sei es nun mehr Speicherplatz oder mehr RAM- bzw. CPU-Leistung. Selbst ein günstiger Server bietet mehr Leistung als das teuerste Shared Server Paket, doch nicht immer ist dieses soviel preiswerter als ein günstiger Server.

Schlechtere Hardware bei günstigen Servern?

Das Hauptargument gegen einen günstigen Server ist die mindere Hardware, leider trifft das in der Regel auch zu, ähnlich bei Desktop-Rechnern zahlt man bei Servern auch für die Qualität der Hardware, umso besser, desto teurer. Die Frage ist allerdings, welche Anforderungen hat man und können diese Anforderungen eventuell von einem günstigen Server erfüllt werden?

Braucht man von Anfang an 1 GB oder sogar 2GB Ram? Reichen die 512 MB RAM und komme ich mit 40 GB anstatt einer 80 GB Festplatte aus? Meist ist es kein Problem die Hardware eines günstigen Servers im nachhinein noch aufzustocken, zum Beispiel zahlt man für jeden zusätzlichen 512 MB Riegel dann monatlich 10 Euro, diese Kosten sollte man aber gerade in der Anfangsphase sparen und erst wenn der Server aufgrund der Anwendung so langsam in die Knie geht, aufstocken.

Spezialserver - teurer, aber leistungsfähiger

Neben den “Jedermann”-Servern, die für nahezu alle Aufgaben eingesetzt werden können, gibt es noch die Spezialserver. Diese sind darauf ausgerichtet, nur für ein Gebiet zu arbeiten und daher haben sie auf dieses Gebiet zugeschnittene Hardware. So gibt es extra Datenbankserver, die sehr performante Datenbankanwendungen ermöglichen, natürlich ist die Performance aber auch abhängig vom Code des Programmierers.

Günstige Server sind nicht schlecht oder gut, man muss halt einfach wissen welche Anforderungen man hat, dann kann auch ein günstiger Server sein Geld durchaus wert sein.

Server admin 19 Sep 2007 Keine Kommentare

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